Frameworks oder schlanker Code ?
Frank Bueltge hat mich auf einen sehr interessanten Artikel von Dirk Jesse über Frameworks vs schlanker Code aufmerksam gemacht. Ich persönlich kenne YAML und finde es hervorragend. Die Diskussion um ein paar Divs mehr oder weniger finde ich ebenso lächerlich. Der springende Punkt in Sachen Webseitenoptimierung (und dort legt Dirk gnadenlos den Finger in die Wunde) ist die Verwendung von Javascript Bibliotheken, und irgendwelche Effekte zu erzielen.
Diesen Artikel sollte sich jeder mal durchlesen und darüber nachdenken, was er so an WebzwoNull -Effekten auf seine Seite packt und was es dem User außer langer Ladezeit wirklich bringt. Nun bin ich ja wahrlich kein Javascriptgegner, was ja auch die Tutorials über die Ext Ajax Bibliothek zeigen.
Nehmen wir mal unser Blogarchiv als Beispiel. Mein Ziel war es, ein intuitives Interface zu bauen, in dem man schnell das Archiv durchsuchen kann (Es fehlen noch viele Funktionen). Auf der einen Seite stehen 400k Javascript (was noch optimiert wird), andererseits werden nur die wirklich erforderlichen Daten via JSON an die Seite gesendet, ohne die Seite neu zu laden. Jeder Klick auf dem Tree sendet nur den entsprechenden Request an die Datenbank, selbst der Blogeintrag oder die Kommentare kommen via JSON zurück. Diese 400k Script wurden also bewußt in Kauf genommen, um dem Anwender in Sachen Usability einen echten Vorteil zu verschaffen.
Fazit: Diese Frage sollte man sich bei jedem Projekt aufs Neue stellen.
- Kategorie: Webdesign
- Tags: code, css, framework, Grafik, html, javascript, usability, yaml
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