dynamicinternet Webdesign

Das Blog

Themen, Tutorials sowie Tipps & Tricks über Webdesign, (X)HTML und CSS, Programmierung, WordPress und was uns sonst noch bewegt.

RSS abonnieren

Ein WordPress Profibuch?

Es ist schon eine Weile her, da las ich beim Gerrit in einem Beitrag ein paar Zeilen zu Perun’s Buch „WordPress – Das Praxisbuch“. Gerrit beschwerte sich, Perun sei zu wenig auf die Nutzung von WordPress als CMS eingegangen und das Buch sei für Profis nicht geeignet. Ich habe das Buch nicht gelesen, aber ich stimme Perun zu, das ein „Profi-Buch“ wahrscheinlich ein finanzielles Risiko bedeutet bzw. der Markt dafür relativ klein ist.


WordPress als CMS – sicherlich kann man mit diesem Thema mehrere Bücher füllen, aber hilft so etwas in der Praxis wirklich weiter? Ich glaube nicht. Worüber will man schreiben? Jedes einzelne Projekt hat unterschiedliche Anforderungen, die eine spezielle Lösung verlangen. Möglicherweise muss man Plugins schreiben, deren Erklärung überflüssig ist, da sie nur ein individuelles Problem lösen.

Ein Autohändler zum Beispiel wird in seinem „News-Bereich“ viele Verkaufsprogramme posten, die nur einen gewissen Zeitraum Gültigkeit haben. Wie will man damit verfahren, wenn ein Besucher diesen Artikel nach einem Jahr bei Google findet und sich freut, das er den VW Golf mit 0,99% effektivem Jahreszins finanzieren kann. Den Artikel löschen? Dann hat man kaum Content und die 404-Seite wird zur meist besuchten Seite. Hier könnte man zum Beispiel für die Beiträge ein benutzerdefiniertes Feld „gültig bis“ anlegen, welches man mit dem Datum vergleicht und nach Überschreitung des Datums per CSS ein Warnhinweis „Diese Aktion ist nicht mehr gültig“ als Hintergrundbild unter den Artikel legt.

Bei meinem Projekt Unser Görlitz beginnen wir jetzt in der Rubrik Görlitz erleben Kneipen, Hotels usw. vorzustellen, die dafür einen jährlichen Obulus zu entrichten haben. Was mache ich, wenn ein Kunde den Vertrag zum Jahresende kündigt? Oder nach 2 Jahren? Seite löschen? Auch habe ich keine Lust bei vielleicht 100 Seiten jedes Jahr im Januar manuell das Ablaufdatum zu erneuern. Also erzeuge ich aus meiner Vertragsliste eine XML Datei, in der alles Wichtige zum Kunden drinsteht und die Kundenseiten bekommen nur ein benutzerdefiniertes Feld Kundennummer, welches ich gleich beim Schreiben der Seite anlege. Auch hier wird mit dem Vertragsdatum aus der XML Datei verglichen. Ist der Vertrag abgelaufen, erscheint halt „Der Schlingel hat nicht gezahlt, darum gibt’s hier nix zu gucken“ statt dem Seitencontent ;) und ich habe keine große Arbeit damit. Ich muss nur eine aktuelle XML Datei auf dem Webserver vorhalten.

Solche Beispiele lassen sich beliebig fortsetzten, nur interessieren sie kaum jemanden, es sei denn, er sucht genau so etwas. Möchte man Projekte mit WordPress realisieren, die über einen einfachen Blog hinausgehen, sollte man solide Kenntnisse der WordPress Bordmittel besitzen. Dieses Wissen kann man sich sicherlich durch Bücher wie WordPress-Ein Praxisbuch von Vladimir Simovic oder WordPress – Webblogs einrichten und administrieren von Frank Bültge aneignen. Hat man dieses Wissen aber einmal verinnerlicht, liest man bestimmt kein Buch mehr über WordPress.

Ich persönlich finde es schöner und einfacher, ein spezielles Problem in einem Blogbeitrag zu erläutern, als innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens ein Buch mit x Seiten mit Highend-Themen zu füllen. Das kann eigentlich gar nicht gutgehen.

Seht ihr das auch so oder liege ich mit meiner Meinung total daneben?

28 Kommentare
  1. Frank sagt:

    Grundlegend stimme ich da zu.
    Aber man kann die Grundlagen und Ansätze darlegen. Es ist nicht einfach, schon gar nicht, wenn man es jedem Recht machen will. Grundlegend nützt aber ein Verständnis von gängigen Themes nichts, wenn man nicht die Grundlagen wie Template oder Conditional-Tags verstanden hat. Das Gerüst per HTML und das Design per CSS zu erzeugen kann und soll nicht in ein WordPress-Buch, was aber immer wieder gefordert wird. Jeder, der sich damit beschäftigt, weis, wie umfangreich diese Themens sind.
    Ich denke aber trotzdem, dass man ein Profibuch machen kann. Dort gehören eben nicht nur Themen wie SEO mit WP, Theme mit WP und Plugin für WP in den Inhalt, sondern auch Sicheheit und Hintergründe, Vorüberlegungen.
    Denn welcher Profi startet denn ohne diese Überlegungen? In der Regel setzt man doch WP als CMS ein und dann, wenn alles fertig und übergeben ist, entfällt die Pflege an den Kunden, der ja oft nicht weiter Zahlen will. Also sollte man eventuell auf Sicherheit setzen und Plugins und Themes, genauso wie Core so aufsetzen, dass es eventuell keine großen Probleme gibt.
    Aber genug, denn das Thema kann man sicher detailreich diskutieren und eventuell ist es ja ein Thema für das WordCamp 08.

    LG Frank

  2. Micha sagt:

    Die erste Reaktion und gleich von einem gestandenen Buchautor!
    Ja Frank, man kann es nicht jedem Recht machen. Das Thema Sicherheit habe ich in meinem Beitrag übersehen, darüber kann man sicherlich nie genug erfahren und sollte schon in so einem Buch eine wichtige Rolle spielen.
    Aber um noch einmal auf meinen Kernpunkt zu kommen, die Planungen und Vorüberlegungen sind doch bei jedem Projekt anders. Sicherlich kann man in einem Buch ein konkretes Projekt als Beispiel behandeln, nur hilft das wirklich weiter?

    Grüße zurück
    Micha

  3. Frank sagt:

    Da stimme ich schon zu. Man lernt mit den Projekten, aber Grundlagen kann man in einem Buch darlegen und vielleicht so darstellen, dass es als Nachschlagewerk dient. Aber klar – Übung machts.
    LG Frank

  4. Stefan sagt:

    Ein WordPress Profi-Buch zu veröffentlichen, lohnt sich imho mit zunehmender Garantie. Dafür spricht schon alleine die zahlenmäßige Verbreitung des Systems, seine steigende Beliebtheit als CMS und das leichte Handling für Redakteure im Backend.

  5. Christian sagt:

    Ich arbeite zurzeit selber an einem Projekt, bei dem ich WordPress als CMS und nicht als Blog nutze. Dabei gibt es teilweise so spezielle Probleme, die selbst in einem Fachbuch für Fortgeschrittene schlecht unterzubringen sind. Ganz einfach aus dem Grund dass diese Fälle zu selten und zu speziell sind, wie du das auch schon angedeutet hast.

    Daher bevorzuge ich auch die online Recherche zu diesen speziellen Fragestellungen und freu mich dann immer sehr, wenn es einen verständlichen Blogbeitrag über genau die gesuchte Sache gibt. Außerdem brauche ich die Informationen schell und habe während eines Projekts nicht die Zeit Bücher zu wälzen.

  6. Micha sagt:

    @all:
    Vielleicht wäre es ja eine Idee, ein knallhartes Profibuch zu schreiben. Aber ohne den üblichen Einsteigerkram. Einfach nur Beispiele aneinandergereiht, die sehr spezielle Lösungen verlangt haben.
    (mit dieser Idee meine ich nicht mich, ich kann so etwas nicht.)

  7. Stefan sagt:

    Solch ein Buch müsste wohl erst einmal dokumentieren, was ein CMS können muss und anschließend beschreiben, wie das mit WP umsetzbar ist. Selbst nicht ganz so spezielle Lösungen erweisen sich dann als nicht ganz so allgemeingültig. Trotz “ohne Einsteigerkram”.

  8. Christian sagt:

    Oder man fokusiert in so einem Buch auf die vielen Einzelproblemchen. Beispielsweise wie man die ID des durch ein CustomField verknüpften Beitrags auslesen kann und so weiter.

    Dadurch hätte man eine Sammlung vieler Einzelkomponenten, mit denen man dann seine Projekte zusammenstellen kann. Im letzten Kapitel könnte man ja dann ein Beispielprojekt mit den vorgefertigten Lösungchen basteln.

  9. Frank sagt:

    Sind es nicht die vielen kleinen Code-Schnipsel, die man immer wieder benötigt, wert in einem Buch/ Nachschlagewerk zu hinterlegen. Per Index könnte man dann schnell auf Lösungen stoßen und diese an das spezifische Problem anpassen.
    Quasi eine Sammlung vieler Lösungen.

  10. Micha sagt:

    Ja Frank, sowas könnte ich mir vorstellen.

  11. Jochen sagt:

    Also bitte,

    ich habe die drei derzeit auf Deutsch verfügbaren Bücher zu WordPress (Frank, Perun, Stephan Lamprecht als PDF) druchgesehen und das von Monika hole ich mir vielleicht auch noch, mal schauen.

    Sofern ich das richtig verstanden habe, werkelt Frank ja an einem neuen Buch – weiß nun aber nicht, ob es ne zweite Auflage oder ein ganz neues Buch mit anderer Zielgruppe ist.

    Grundsätzlich gibt es aber genug Futter, was ich mir in einem WordPress-Profi-Buch vorstellen könnte, beipielsweise kann man ja mal ein Blick in “Besser PHP programmieren” werfen:

    * die Hälfte sind Praxislösungen für den Entwickleralltag
    * die Hälfte Theorie ab einem erwarteten Level des Lesers.

    Ich glaube mit meinem jetzigen Wissensstand gehöre ich zur Zielgruppe eines solchen Buchs und kann ja mal schreiben, was mir gefallen würde:
    ** Wie schreibe ich Plugins, welche Vorgehensweise hat sich bewährt – dies erläutert an einigen Beispielen. Die “Hallo Welt”-Plugin-Beschreibungen reichten mir nicht um da wirklich was gebacken zu bekommen, also sollte auch dazu wie ich saubere Menues im Adminpanel anlege.
    ** Wie bastel ich mir Widgets aus den Plugins und dabei erläutern wie APIs von Webdiensten nutz (Technorati, MySpace, Facebook) bedient werden.
    ** Welche außergewöhnlichen Templates gibt es, ich dachte da an soetwas wie ein Template “csv2html”, welches aus einer CSV-Datei aus einer Tabellenkalkulation eine HTML-Wordpress-Seite zwirbelt, oder generell wie man professionelle PHP-Bibliotheken wie beispielsweise PEAR in WordPress nutzt
    ** Einleitende weiterführende Techniken erläutern, wie man Styleswitcher nach Bedingungen realisiert, beispielsweise Google-Besuchern verwandte Keywords anbieten, wie man Umfragen mit Flash realisieren kann, da muss es doch viel geben was man mit Conditional Tags bewirken kann.
    ** Wie man als Blogger einige ergänzende Bausteine in den Blog bekommt, beispielsweise einen ordentlichen Kalender, Notizmöglichkeiten zu den Posts (ggf. mit Custom Fields) , Mail aus WordPress abschicken und wenn es am Ende so einfach ist, auf einer versteckten Seite den Freemailer via frameset in die Seite zu frickeln, ist vielleicht ein komisches Beispiel, aber ich will damit sagen, dass ich gern ein paar Frickellösungen drin hätte, oder wie dein letzter Beitrag Michael, wie man mit WordPress ein CMS mit Startseite baut und dabei der “Blog” über eine Seite erreichbar ist.
    ** Wie baue ich einen Shop, wie ein Forum rein, vielleicht ist ja auch so eine Community-Lösung wie dieses Facepress irgendwas was man vorstellen sollte.

    Zur Theorie würde mich interessieren, welche Tools der WordPress-Profi zum Entwickeln nutzt. Ich musste lange suchen wie man bei WordPress die Fehler anzeigen lassen kann, welche der Server meldet (http://codex.wordpress.org/Editing_wp-config.php ).

    Welche Gedanken und Entscheidungen haben die Kernentwickler getroffen und eine Erläuterung einiger Funktionen (http://codex.wordpress.org/Function_Reference_2.0.x) welche man in Plugins dann ändern kann und einige unkonventionelle Nebeneffekte erreichen kann.

    Ja das wären so Inhalte die mich zum Kauf eines solchen Buchs hinreißen werden – naja so groß muss der Reiz nun auch nicht sein, dass ich trotzdem zuschlage.

    In meiner Diplomarbeit, ich schreibe gerade wie man einen Blog für einen Berater baut und dann auch führt, da musst ich viel suchen über Online-Marketing, welche Instrumente welche Folgen haben können, da wäre auch ein Kapitel eine feine Sache.

    Das wäre es so was ich mir wünsche würde, vielleicht gibt es ja die ein oder andere neue Idee.

  12. Micha sagt:

    Hey Jochen,
    du hast dir ja richtig Mühe gegeben. Sicherlich eine Menge interessanter Fragen. Allerdings wird nicht alles mit WordPress gehen. Ein Shop wird immer ein Shop bleiben. Der hat mit WP auch nicht viel am Hut.
    Auf alle Fälle ein paar gute Anregungen, vielleicht greift sie ja der hier mitlesende Autor (hey Frank ;) ) auf.
    Danke Jochen.

  13. Frank sagt:

    Hallo Jochen,
    ich nehme mal Stellung, weil Micha auffordert und du mich ebenso per Mail informiert hast. Allerdings verfolge ich die Kommentare hier auch, denn sie sind ja relevant für meine aktuelle Aufgabe – WP Buch 2.

    Zu erst zum Buch, ich will hier nicht lange und viel erklären, aber es wird in der Zielgruppe nicht nur den Profi bedienen, so hoffe ich. Es wird ebenso den Einsteiger auf Pfade führen und wird auf Basis 2.5 erstellt, was doch einige Veränderungen bringt. Mehr erkläre ich im aktuellen Artikel, erscheint heute.

    Die Ideen von dir sind toll und sehr hilfreich ! Danke. Sollten auch andere Autoren an einem Buch werkeln, so sind sie sicher ebenso dankbar. Ich werde sie in jedem Fall beachten, versprochen.

    Vielen spricht aus meinen Ideen und Wünschen, mal sehen, ob du und Andere zufrieden sind. Das man nicht immer alle zufrieden stellt, sieht man ja an meinen Amazonbewertungen, wobei mich die aktuelle schon sehr ärgert.

    * Wusste gar nicht, dass mein Buch als PDF erhalten kann.

    LG Frank
    (Vieles andere per Mail)

  14. Perun sagt:

    Hallo Leute,

    ich wollte auch nur kurz mal mein Senf dazu geben. Ich bin skeptisch ob ein wirklich richtiges Profi-WordPress-Buch einen nennenswerten Absatz haben wird … ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Aber eines darf man nicht vergessen.

    WordPress ist nur eines von vielen CMS auf dem Markt. Das heißt, das Zielpublikum ist eine kleine Teilmenge von Menschen die sich für Internet interessieren, davon gibt es ein kleinere Teilmenge die sich für Webentwicklung interessiert, davon eine noch kleinere Teilmenge die sich für CMS interessiert … und am Ende dann die ganz überschaubare Teilmenge, die sich für das richtige Profi-Wissen interessieren und davon musst du die Leute abziehen, die sich das Buch nicht kaufen oder es sich ausleihen.

    Sicherlich, man schreibt ein Fachbuch in erster Linie für die Reputation, als Referenz und zum Teil als Ego. Den finanziellen Aspekt kann man wirklich vernachlässigen. Da in der Regel der Autor einen bestimmten Prozentsatz (zwischen 7-12%) von der Hälfte des Verkaufspreises bekommt, da die andere Hälfte für Rabatte und Zwischenhändler bestimmt ist.

    Ein Beispiel? Franks Buch kostet knapp 20 Euro, davon die Hälfte ist 10 Euro :-) und nehmen wir mal an, er hat einen soliden Vertrag und bekommt 10%, dann bekommt er pro verkauftem Buch ein Euro. Wenn alles super läuft, dann werden so 2-2.500 Bücher aus so einem Segment pro Auflage verkauft und man sitzt mind. 3-4 i der regel 5-6 Monate dran. Viele unterschätzen die Arbeit.

    Aber dennoch will man auch ein Buch für etwas breiteres Zielpublikum schreiben, da man mehr Menschen erreichen möchte.

    Nun zurück zum “Profi-Buch”. Ich habe mein Praxisbuch extra so gestaltet, dass es den Bereich zwischen erfahrenen Anfänger bis ambitionierten Fortgeschrittenen bedient. Da ich nicht ein Buch für ein Zielpublikum von 200-250 Leute schreiben wollte. Größer ist dieser Kreis – die für ein richtiges, hardcore WP-Profi-Buch in Frage kommen – meiner Ansicht nach nicht.

    Zudem ist es nicht ganz einfach die Leute zu frieden zu stellen, bei meinem letzten WP-Buch hörte ich zum Teil unterschiedliche Aussagen: die einen finden es gut das ich am Anfang recht knapp war, die anderen finden das da noch etwas fehlt.

    Den anderen fehlt eine Einführung in HTML und CSS, wobei ich hier Frank zustimmen muss, da dies verlorene Liebesmühe wäre, da man schon gute 90-100 Seiten braucht um die Leute so weit fit zu bekommen damit sie ein CSS-Wissen bekommen um mit Theme zu arbeiten.

    Andere sagen mir vielen Dank das ich keinen Platz über Plugin-Entwicklung verschwendet habe, andere wünschen sich genau das.

    @Jochen,

    viele deine Wünsche sind zu speziell, hier wäre je ein Artikel angebrachter als ein Buch mit allzu speziellen und teils exotischen Beispielen. Vieles geht gar nicht oder macht wenig Sinn: Micha sagte es bereits WP ist WP und Shop ist Shop. Des weiteren weiß ich nicht in welchem direkten Zusammenhang conditional Tags und Flash stehen?

    Grüße

  15. Perun sagt:

    Hallo,

    ich bin es noch einmal :-)

    Es gibt noch ein Problem welches ich bei WordPress als dem dynamischen Vertreter der Webwelt und der Printwelt sehe. Jetzt stelle man sich vor man schreibt wirklich ein Buch mit sehr speziellen Problemfällen … also ein sehr spezielles WordPress-Kochbuch. Also man recherchiert Nächte lang, schwitzt, schreibt sich nen Wolf und präsentiert Lösungen.

    Das Buch ist dann draußen und dann darf man feststellen, dass ein Drittel der Probleme sich gar nicht stellt, weil die neue Version neue Vorgehensweisen und Funktionen mitbringt und für ein weiteres Drittel gibt es bereits mind. einen Plugin.

    Ich glaube ich würde in di nächstbeste Tischkante beißen :-)

    OK, ich gebe zu es ist ein bisschen zu sehr auf die Spitze getrieben, aber man darf nicht vergessen, dass WordPress ein sehr dynamisches System mit einer aktivien Community ist.

    Grüße

  16. Christian sagt:

    Perun trifft es auf den Punkt, finde ich. So spezielle und sich dynamisch verändernde Probleme und Fälle sind wirklich schlecht in einem Buch abzubilden. Vielleicht ist ein Buch ja nicht das absolut richtige Medium.

    Ich denke eine begleitende Webseite ist fast unumgänglich. Diese bietet den Raum um auch auf die exotischsten Details einzugehen und dabei immer schön auf das Buch zu refferenzieren ;)

  17. Micha sagt:

    Wenn man die Verdienstmöglichkeiten sieht, muß man die Buchautoren wirklich mal loben. Natürlich spielt auch das Ego ne Rolle, denn wer kann schon seinen Enkeln sagen, hey ich habe auch ein Buch geschrieben.
    Ich sehe es aber auch so wie Perun. Die Zielgruppe ist zu klein. Wenn schon ein basic Buch über WordPress kaum über eine 2000er Auflage kommt und das bei was weiß ich wie vielen deutschsprachigen Bloggern, dann macht das wirklich keinen Sinn.

  18. thomas57 sagt:

    Als Neueinsteiger in WordPress und “treuer” Leser der Seiten dieser Kommentatoren und natürlich auch von dynamicinternet möchte ich folgendes anmerken;
    Ich finde WordPress erst einmal klasse, ich habe vor einem halben Jahr meine Seiten auf WordPress umgestellt.
    Auch bereits zwei Updates mitgemacht, aber immer etwas gewartet, bevor ich loslegte.
    Die Bücher von Perun und Bueltge habe ich zuhause und gerne gelesen.
    Die Ausführungen sind für einen Neuling erst einmal wie der Sprung ins kalte Wasser, aber mit intensiver Einarbeitung in WordPress und Verfolgung der einschlägigen Seiten und Foren, gibt es immer Lösungen für Probleme.
    Vielleicht habe ich mich, wie immer, zu umständlich ausgedrückt, dafür entschuldige ich mich gleich.
    Ansonsten einen schönen Gruß aus dem Norden von einem Franken
    mfg
    Thomas

  19. Sebastian sagt:

    Ich muss erlich sagen ich nutze WordPress vor allem, weil man damit schnell ein relativ gutes Grundgerüst für Blogs und Content-Seiten erstellen kann.
    Dabei ist WordPress so einfach zu bedienen, dass ich gar nicht verstehe wozu man hierfür ein Buch braucht. Aber jeder Mensch ist ja verschieden, vielleicht sehe ich das ein wenig komisch.

    Bei der Frage nach einem Profi-Buch wundere ich mich, welches Wissen darin veröffentlichw erden soll? WordPress ist doch im Grunde sehr einfach gestaltet, und bietet auch nicht soooo viele verschiedene Möglichkeiten ans gewünschte Ziel zu kommen. Abgesehen von einigen Tricks und Kniffen, die man wie schon erwähnt wurde, lieber in 30 seks ergoogl, frage ich mich ersthaft, was in soeinem buch stehen sollte.
    Gruß
    Sebastian

  20. Frank sagt:

    Ich lese immer mit, wenn man auch nicht alles bedienen kann.

  21. Micha sagt:

    sorry Frank, das war ein Spammer eben.

  22. Chris sagt:

    ich habe immer den besseren lerneffekt bei bücher gehabt, wo ein konkretes projekt (aber nicht immer das sinnvollste) abgehandelt wurde.
    natürlich ist es immer toll wenn man ein buch findet das ein ähnliches problem behandelt, welches man selber lösen möchte und man darauf aufsetzen kann. bei wordpress ist mittlerweile so gross geworden, dass man wirklich fast alles damit machen kann. ich selbst bin auf der suche nach einer möglichkeit wordpress als ein eigenes modul in ein bestehendes projekt einzugliedern. man muss ja nicht immer das rad neu erfinden.
    ich habe viele updates von wordpress miterlebt und war immer wieder erstaunt, wie schnell diese software wächst.
    bin auf jedenfall genauso ein begeisteter user und hab nur wenig schlechte sachen bis jetzt gefunden.
    eine davon ist leider das design templating. viel zu oft ladet man ein tolles design runter und muss massig zeit investieren um fehlende sachen (wie etwa suche, …) nachzuimplementieren. ich denke, dass das design von wordpress genauso auf plugin technologien beruhen sollte.
    nichts macht mich wahnsinniger wenn ich sourcecode in einem design template sehe (ich beziehe mich hier auf die Model-View-Controller methodik beim entwickeln).

  23. Webholic sagt:

    Das einzige WP-Buch das ich mir zulegen würde und das auch sinmacht wäre ein Buch für Entwickler. In dem es um den Aufbau der Datenback, Entwicklung von Plugins, Aufbau der Datenstrucktur etc… abhandeln würde.

    Man kommt da zwar auch ohne Buch dahinter kostet einen aber ungemein viel Zeit und so selten sind gar nicht wünche für individuele Plugins bis zu teile des WP-Frontends in Flash umzusetzen.

    Gibt halt künstler die einen Blog haben wollen und die Skurilsten wünsche haben.

    Der nachteil an gravierenden änderungen an WP vergessen jedoch dabei die meisten das man da nicht mal so eben auf die neue Version updaten kann….

    My 50 Cents

  24. Berlin erleben sagt:

    Na ja, mir würde es schon helfen, wenn ich ein Buch für Nicht-Profis finden würde, in dem kleinteilig die Möglichkeiten der Nutzung von WP als CMS geschildert würden. Das wäre echt nicht schlecht.

  25. Perun sagt:

    @Berlin erleben,

    ich kenne da so ein Buch welches die Möglichkeiten von “WordPress als CMS” an Hand zwei konkreter Beispiele beschreibt: :-)

    WordPress – Das Praxisbuch

    @Michael,

    wenn dir das zu viel Werbung ist, dann bitte mein Kommentar löschen.

  26. Micha sagt:

    @Perun,

    der Beitrag ist eh zu einer Werbeseite verkommen ;) Ich weiß nicht warum. Was ich hier schon für Hobby SEO Kommentare gelöscht habe…

  27. Perun sagt:

    @Micha,

    der Beitrag ist eh zu einer Werbeseite verkommen ;) Ich weiß nicht warum. Was ich hier schon für Hobby SEO Kommentare gelöscht habe

    Das frage ich mich auch. Oder sind “WordPress” und “Profibuch” jetzt die Top-Keywords? :-)

  28. Micha sagt:

    Immer das selbe Verhaltensmuster. Die Typen kommen irgendwie auf den Beitrag, sehen sich generell nur diese Seite an und heißen Berlin erleben oder Gardinenstangen Theo.

1 Pingback
  1. Blogs und Wordpress optimieren in Buch-Form
Einen Kommentar schreiben