Planung ist die halbe Miete
Die letzten Tage hatte ich das Vergnügen, einem Freund bei einem WordPress Projekt zu helfen. Er hatte sich mit dem gewählten Theme ein bischen überworfen und es klappte nicht so, wie es sein sollte. Nach anfänglichen Fragen wie “sag mal, wie geht das mit einem Kategoriebild” hab ich dann doch das Theme so modifiziert, das es zum Schluß genau das machte, was es sollte.
Im Grunde war es nichts Außergewöhliches. Es hatte 3 Spalten, linke Sidebar für Kategorien und Seiten, dann rechts daneben eine Sidebar für die Kategoriebilder (Heft-Cover) und rechts der Inhaltsbereich. Die einzelnen Hefte waren als Kategorien angelegt.
Auf der index.php sollte immer in der mittleren Spalte das aktuelle Heft-Cover zusehen sein. Das war auch nicht wirklich schwer zu lösen. Vorsichtshalber habe ich eine Funktion geschrieben, welche die Katgorie der letzten Post holt, damit nciht ein falsches Coverbild eingeblendet wird, falls der Kunde ein paar Kategorien auf “Vorrat” anlegt, zu denen noch keine Beiträge geschrieben sind.
In der Beitrags-Einzelansicht sollte dann in der mittleren Spalte das Bild vom Beitrag erscheinen. Normalerweise auch kein Hit, ich hatte für mein Theme eine Funktion geschrieben, die alle Bilder, die zu einer Post gehören, ausliest. Hier machte mir aber das gewählte Theme einen Strich durch die Rechnung, da die beiden Sidebars über dem Loop eingebunden waren und ich nicht an die ID der Post in der mittelen Spalte herankam. Also mußte ich einen extra Loop schreiben, der eigentlich unnötig ist, nur um die ID der Post zu holen und mit der Post-ID die Bilder.
Das hätte man vermeiden können, wenn am Anfang erst einmal die Anforderungen der Anwendung und der Code im Vordergrund gestanden hätten. Leider war es umgekehrt der Fall. Es wurde ein Theme gewählt, welchen den optischen Anforderungen am nächsten kam und das Layout war schon fertig.
- Kategorie: WordPress
- Tags: theme, WordPress
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