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Kommentar Pagination und Reply Tiefe in WordPress 2.7

Ich habe mir eben den aktuellen Trunk von WordPress 2.7 angeschaut. Auf den ersten Blick fallen ein paar sehr coole Features in der Kommentarverwaltung auf.

In den Default Settings kann man einstellen, nach wieviel Tagen die Kommantarfunktion abgeschaltet werden soll, die Tiefe der Erwiderungen auf einen Kommentar und ebenfalls neu ist die Möglichkeit, die Anzahl der Kommentare pro Seite anzugeben, die unter dem Beitrag erscheinen soll. Hier ein paar Screenshots :

Einstellungen Diskussion

Einstellungen Diskussion

Tiefe der verschachtelten Liste der Kommentare

Reply Tiefe

Kommentar Pagination

Kommentar Pagination

Auch wenn die Entwicklung noch nicht hundertprozentig abgeschloßen ist, so zeigt doch der augenblickliche Stand von WordPress 2.7 ein paar sehr interessante Neuerungen, die vorher nur über Plugins zu realisieren waren.

5 Kommentare
  1. Söan sagt:

    Meiner Meinung nach ist das die beste neue Funktion die in letzter zeit in WordPress eingebaut wurde. So wird man wieder einige Plugins los.

  2. Micha sagt:

    Ja, seh ich auch so.

  3. mike sagt:

    Nee, stop mal, ich kann mich der Begeisterung überhaupt nicht anschliessen, wenn ich mir die Liste der Einstellmöglichkeiten anschaue – ähem – dann wird mir schlecht.
    WP hat schon mit Version 1.6 einen grossen Sprung in Richtung Unübersichtlichkeit getan, aber das ist dann doch noch einmal rein zu doll.
    Man muss hier einmal differenzieren zwischen einer Software, die Ottonormaldepp bedienen kann und Ottonormaldepp, der alles bis auf den letzten Furz unter Kontrolle haben möchte.
    Letzteres sehe ich in den Screenshots.

    Ich bin der Meinung, das 6 von 6 Features aus dem ersten Screen zu Recht in ein Plugin gehören.

  4. Micha sagt:

    Hey mike, es ist doch alles abschaltbar, du mußt es ja nicht nutzen. Ich finde es besser, wenn man ohne Plugins auskommt, denn ist man nicht zusätzlich auf die Arbeit Dritter angewiesen.

  5. Ruprecht Helms sagt:

    Die Meinung von Micha teile ich nicht vollständig. Natürlich lässt sich Funktionalität abschalten. Allerdings erfüllen Plugins auch seinen Zweck. Jeder hat andere Wünsche und Vorstellungen was seinen WordPressblog betrifft. Wenn man von WordPress jetzt verlangt, dass keine Plugins erforderlich sind, dann wurde der Quellcode von WordPress bestimmt etwa 20 bis 50 mal so groß sein wie er jetzt ist, denn es müsste dann diverse Funktionalität wie Youtubeintegration, Facebookintegration, Twitteranbindung, Ajaxfunktionalität, Galerien, Umfragen, sämtliche SEO-Funktionalität usw. mit untergebracht werden. Die wäre dann mit Sicherheit entsprechend abschaltbar, aber als solche eben im Code angelegt. So wie es aktuell ist hat den Vorteil, dass der Quellcode für WordPress schlank gehalten werden kann und jeder sich sein WordPress so zusammen bauen kann, wie er es für seine Zwecke braucht.

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